Innovation 4.0 – Ethik Framework

Ein Ethik-Framework für die Innovation von Geschäftsmodellen

Das Innovation 4.0 – Ethik Framework basiert auf einen holographischen Ansatz, bei dem körperbezogene Datensätze normativ wie unterschiedlich scharfe „Abziehbilder“ einer konkreten Person betrachtet werden: als „normative Daten-Avatare“. Diese unterliegen stets der informationellen Selbstbestimmung, sind aber abstufbar schutzbedürftig. Dabei ist diese Betrachtung unabhängig davon, ob es sich dabei aus Sicht der Organisation um Nutzer, Kunden, Patienten oder Mitarbeitende handelt.

Bild- und Messaspekt

Das Framewirk geht davon aus, dass sich die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten, wie sie zu Beispiel durch die weiter voranschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen erfolgt, aus der Beobachterperspektive stets entweder unter einem qualitativen (Bildaspekt) oder unter einem quantitativen Aspekt (Messaspekt) darstellt. Diese Daten sind in einer singulären Konstellation aufeinander bezogen, die einerseits von unbeliebigen Beziehungen, andererseits von Informationsmangel charakterisiert sind.

Regulierung und Störungen

Regulierungen wie deren Unterlassung sind riskante Entscheidungen, die gegenwärtige wie zukünftige Konstellationen beeinflussen. Die Geschwindigkeit, mit der sich diese Prozesse gegenwärtig unter der aktiven Vorwegnahme intuitiver Zielvorstellungen in Daten-Markt-Modellen vorangetrieben werden, bewirkt, dass Regulierungen zunehmend nicht mehr greifen oder nicht intendierte systemische Wirkungen haben. Gleichzeitig kann Regulierung im Ganzen aber auch als verkannte Rückseite innovativer Prozesse betrachtet werden. Es zeigt sich bei historischer wie bei systemischer Betrachtung, dass der wichtige Blick auf Störungen an den Rändern immer wieder der entscheidende Innovationstreiber ist.

Nutzen-Risiko-Modell

Das Design des Frameworks geht von einer multiperspektifischen Betrachtungsweise aus, die in jedem konkreten Anwendungsfall eine große Zahl von Stakeholder-Gruppen berücksichtigt und ein Nutzen-Risiko-Modell erarbeitet (Nutzen in ökonomischer Hinsicht, in Werte-Gewinn; Risiken in ökonomischer Hinsicht und Werte-Verlust), aus dem dann Design-Anforderungen für Nutzen-Maximierung und Risiken-Minimierung abgeleitet werden können.

Daten-Avatar-Modell

Vorausgesetzt ist dabei, dass Leiblichkeit die gendermäßig spezifizierte, Umfeld- und Umweltkonstellationen unter Bild- wie unter Messbarkeitsaspekten benennende und im Ergebnis bewertende Ausgangskonstellation des Verfahrens, seiner Zwischenschritte und seines Ergebnisses ist. Zu diesem Zweck ist ein Daten-Avatar-Modell implementiert, bei dem ein „normativer Avatar“ für die hinter den Daten stehende natürliche Person deren informelle Selbstbestimmung und Schutzbedürftigkeit repräsentiert.

Innovationslabor

Das Framework stellt die ethische Reflexion damit in den Dienst regelnder, möglichst sogar sich selbst regelnder Regulierung: als „integrierte Innovation“. Die exemplarische Etablierung entsprechender Verfahren erfolgt typischer Weise in Form von Innovationslabors. Dies verankert „Nachhaltigkeit“ im regulierenden Verfahrensalgorithmus selbst.

Umsetzung

Im Ergebnis mündet diese Phase in eine Sammlung von Strategie- und Implementierungsempfehlungen. Aus dem Framework werden wirtschafts- und unternehmensethische Erkenntnisse über die „moralische Normierung, deren ethische Reflexion und die angemessene Regulierung (oder deren reflektierte Unterlassung)“ gewonnen. 

Autoren: Prof. Dr. Wolfgang Nethöfel, Stefan Kunkel

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