ARBEIT 4.0 startet durch

Aus ARBEIT PLUS wird ARBEIT 4.0

Bei ARBEIT PLUS ist in den vergangenen Jahren ein einzigartiges Konglomerat an Erfahrungswissen entstanden, das sich im Wesentlichen aus den drei Quellen Forschung, Expertise und Erfahrung speist und in das sich ständig verändernde und verbessernde, also lernende Indikatorenmodell eingeht. Der bereits quantitativ-qualitative Ansatz des ursprünglichen Konzeptes hat sich in den letzten Jahren aufgrund der Entwicklungen am Arbeitsmarkt und bei der Personalpolitik der Unternehmen zu einer mehr und mehr qualitativen Betrachtungsweise weiterentwickelt (auf Basis einer soliden quantitativen Analyse).

„ARBEIT PLUS ist im Kern ein induktives Verfahren. Wer es anwendet, bündelt eigene Erfahrungen, die sich in einem neuen Zusammenhang erschließen. Wer die Unternehmen besucht, die sich bewerben, lernt Menschen kennen, die mit großem Engagement Außergewöhnliches geleistet haben. Wer auswertet, konzipiert und reflektiert, bewegt sich schnell in Modellen, die ihn an die Grenzen seiner Disziplin führen und dazu einladen, auch Theorie und Praxis, Sein und Sollen, Wirkliches und Mögliches als zwei Seiten einer Münze anzusehen.“

Prof. Dr. Wolfgang Nethöfel, Institut für Wirtschafts- und Sozialethik

Nachdem sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) aus verschiedenen Gründen dazu entschlossen hat, ARBEIT PLUS nicht mehr weiterzuführen, stehen diese Ergebnisse nun in Form neuer Formate und Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung, weg von einem „Arbeitsplatzsiegel“, hin zur Evaluation und Unterstützung von Organisationen bei der Entwicklung innovativer und nachhaltiger Personalpolitik im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0.

Arbeit im digitalen Zeitalter

ARBEIT 4.0 nimmt die Impulse von ARBEIT PLUS auf und lebt von der Vision, dass die innovativen Gestaltungskräfte in Unternehmen sich beleben, wenn sie sich an ihren ethischen Ursprüngen orientieren. Dabei entstehen über das paritätische Verfahren und die Vernetzung unter den Akteuren intensive Kontakte und personelle Netzwerke, die nicht nur punktuell, sondern prozesshaft in gemeinsame Gestaltungsprozesse einbezogen werden können.

Das weiterentwickelte Indikatorenmodell von ARBEIT 4.0 beinhaltet die Erfassung von über 120 Items, zum einen in Form von Fragebögen, zum anderen durch unabhängig voneinander geführte Interviews mit den Vertretern der Unternehmensleitung und der Mitarbeiterenden. Die Ergebnisse münden in einen Anaylsebericht, für den alle Indikatoren anhand wirtschafts- und sozialethischer Kriterien reflektiert werden.

Da es sich bei ARBEIT 4.0 nicht um ein rein quantitatives, sondern auch um ein vergleichendes und qualitatives Verfahren handelt, müssen für jede Analyse in der Reflexion Entscheidungen getroffen werden, die nicht nur den Einzelfall betreffen, sondern durch die wachsende Datenbasis und den ständig aktualisierten Branchenvergleich auch ARBEIT 4.0 selbst als lernendes Verfahren verändern und weiterentwickeln.

Menschen, die sich in ihrem beruflichen Kontext von ihrem Rollenverhalten her verstehen müssen, werden bei ARBEIT 4.0 in ihrem Rollenverhalten angesprochen. Ihnen wird gezeigt, dass alternatives wirtschaftliches Handeln möglich ist.

Wenn Sie Fragen zum Thema oder Interesse an weiterführenden Angeboten haben, dann können Sie uns einfach eine E-Mail schreiben: stefan.kunkel(at)sagena.de

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